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Handelsblatt, 11.04.2019

Das Auto war einmal ein Porsche 356 A Cabrio – und soll es auch wieder werden. Jetzt ist der 1959 gebaute Wagen aber komplett auseinandergenommen, und die blanke Karosserie ist bis zum kommenden Sonntag (14. April) auf der Oldtimermesse Techno-Classica in Essen zu sehen.
Anschließend geht der Wagen zurück in die Werkstatt des Stuttgarter Sportwagenbauers, wo so lange geschraubt, geschweißt und lackiert wird, bis das Auto wieder im Originalzustand von vor 60 Jahren ist. Werksrestaurierung heißt das Konzept, das viele Autobauer im Angebot haben, um sich ein gutes Stück vom Oldtimermarkt zu sichern. Auf rund 10 Milliarden Euro hatte eine Studie der Unternehmensberatung BBE Automotive 2018 das deutsche Marktvolumen für Oldtimer ab 30 Jahren und in der Freizeit genutzten Youngtimer ab 20 Jahren beziffert. Darunter fällt der Verkauf der Liebhaberautos, aber auch etwa der Handel mit Ersatzteilen und Aufrüstungen.

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Kölner Stadtanzeiger, 10.04.2019

Sie gilt als größte Oldtimer-Messe der Welt: Bis Sonntag findet in der Messe Essen die Techno Classica statt. Mehr als 2700 historische Automobile aller Preisklassen stehen zum Verkauf, rund 1250 Aussteller präsentieren Oldtimer, Youngtimer und Zubehör, dazu sind mehr als 200 Clubs vertreten. Erwartet werden 180.000 Besucher. Die Begeisterung für Oldtimer ist noch immer groß, ihr Wert steigt aber nur noch leicht.

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autohaus.de, 22.03.2019

Die neue Plattform www.gapless.app bietet auch Autohändlern die Möglichkeit, die gesamte Historie eines wertvollen Fahrzeugs zu dokumentieren und mit Bildern, Kaufbelegen und Wertgutachten online zu verwalten.
Das Start-up Gapless bemüht sich verstärkt um den Autohandel. Neben den Besitzern von Oldtimern und Premiumwagen will die junge Firma auch Autohändler für ihren Digitalisierungsservice von Fahrzeughistorien gewinnen. Die sogenannten "Digitalen Exposés" mit Bildern, Dokumenten, Kaufbelegen und Wertgutachten können die Händler entweder selbst anfertigen oder von Gapless-Experten erstellen lassen. Nach Unternehmensangaben liegen die Kosten zwischen 50 und 500 Euro, je nach Aufwand und Anzahl der Exposés.
Gapless war im September 2018 von Jan Karnath, Malte Häusler und Andreas Joebges in Berlin gegründet worden. Die digitale Plattform richtet sich an Sammler und Besitzer wertvoller Autoklassiker, die den originalen Ursprung und die Geschichte ihre Fahrzeuge online verwalten wollen. Die Exposés lassen sich auf Wunsch auch mit Freunden oder Kaufinteressenten teilen. Die Nutzung der Blockchain-Plattform im jetzigen Funktionsumfang ist kostenlos. Werden Dienstleistungen wie Wertgutachten angefragt, will Gapless künftig mit der Vermittlung Geld verdienen. Im nächsten Schritt plant das Start-up zudem, historische Einträge auch direkt von Autoherstellern oder Werkstätten verifizieren zu lassen.

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KÜS-Bundesgeschäftsstelle, 21.03.2019

Die aktuelle Umfrage des KÜS Trend-Tacho liefert beim Thema Dieselproblematik eindeutige Ergebnisse. Ganz klar wird die Verantwortung auf Seiten der Hersteller gesehen. So erwarten 73 % der Befragten die Übernahme der Kosten für die Nachrüstung von der Industrie, 15 % sehen den Staat in der Pflicht, 7 % den Automobilhandel und nur 5 % die Autobesitzer.
Fragt man die Autofahrer, ob sie bereit sind, die Kosten für eine Dieselnachrüstung zu übernehmen, dann lehnen 77 % eine Beteiligung vollständig ab. 2 % würden die Umrüstung aus eigener Tasche zahlen, die restlichen Befragten würden Teilbeträge übernehmen.

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